• 23 NOV 17
    In dieser Woche beginnen die Abrissarbeiten, um Platz für ein fast 10 Mio.-Euro schweres Wohn- und Geschäfts-Projekt in der Olper Martinstraße zu schaffen:

    In dieser Woche beginnen die Abrissarbeiten, um Platz für ein fast 10 Mio.-Euro schweres Wohn- und Geschäfts-Projekt in der Olper Martinstraße zu schaffen:

    Große Dinge werfen derzeit in der Olper Martinstraße ihren Schatten voraus: In dieser Woche beginnen die Abrissarbeiten, um Platz für ein fast 10 Mio.-Euro schweres Wohn- und Geschäfts-Projekt zu schaffen: Die ,Sabisch & Co. Bauträger GmbH’ aus Oberveischede wollen den Gebäudekomplex errichten, der über fast 3.300 qm Wohn- und Ladenfläche verfügen wird. Geschäftsführer Lothar Sabisch, der gestern mit den beteiligten Architekten Markus Ohm (Arch.-Büro Ohm & Ohm) sowie Stefan Göckler (Arch.-Büro Göckler) informierte: „In diesen Tagen beginnt der Abriss des Doppelhauses an der Wilhelmstraße.“ Anschließend ziehe der Bagger weiter zum Haus Schulte, zu dem früher die Metzgerei gehörte (wir berichteten).
    Beachtliche Baugrube

    Sabisch: „Wir denken, dass wir Anfang Januar mit der Baugrube werden beginnen können.“ Die wird beachtliche Ausmaße (bis zu 6,50 m tief) annehmen, da das komplette Gebäude eine Tiefgarage für insgesamt 46 Parkplätze erhält, darunter auch einige technisch moderne ,Doppelparker’.

    Keine Frage: Die Martinstraße 28 bis 34 wird städtebaulich ein völlig neues, anderes Gesicht erhalten. Allein die Front zur Hauptstraße wird über 60 m lang sein, die Gebäudehöhe bis zum First über 15 m. Die Ansicht, die Sabisch und seine Architekten gestern präsentierten, wirkt indes nicht erschlagend, wofür ein harmonischer Wechsel zwischen verschieden farbigem Putz und Glas sowie einige Dachgauben sorgen.
    29 Eigentumswohnungen

    Das Zahlenmaterial, das der Bauunternehmer vorlegte, belegt die Ausmaße des Gesamtprojekts.

    Investition: 9 bis 10 Mio. Euro.

    Ladenfläche (komplett im Erdgeschoss): 870 qm.

    Wohnungsfläche: 2.400 qm.

    Anzahl der Wohnungen: 29.

    Anzahl Stellplätze: 46.

    Bei der Aufteilung der Ladenfläche, so Sabisch, sei man noch variabel. Die größtmögliche Einzelfläche könne beispielsweise 600 bis 700 qm betragen, aber auch mehrere kleinere Einheiten seien denkbar. Über konkrete Interessenten aus Handel und Gewerbe wollte der Bauunternehmer gestern noch nichts sagen, die Gespräche mit mehreren Bewerbern seien im Gang.

    Weitaus größer dürfte das Interesse für die 29 Eigentumswohnungen mit Größen von 58 bis 110 Quadratmeter sein. Sabisch bezeichnete die Nachfrage als „gut“, Interessenten könnten sich noch bewerben.

    Keine größeren Probleme erwartet der Bauträger mit Altlasten im Erdreich. Entsprechende Boden-Untersuchungen hätten ergeben, dass kaum mit unliebsamen Überraschungen zu rechnen sei.
    Mitte 2015 anvisiert

    Unproblematisch solle auch der Verkehr auf der Martinstraße weiterfließen. Sabisch: „Bis auf wenige Ausnahmen wird der Verkehr nicht beeinträchtigt.“ Auch Fußgänger würden während der Bauzeit nicht auf die gegenüberliegende Straßenseite verdrängt.

    Beheizt werde das Gebäude mit Gas als Energieträger, möglicherweise auch mit Hilfe von Solartechnik. Es stehe noch nicht fest, ob ein Blockheizkraftwerk eingesetzt werde. Geo-Thermie (Wärmepumpen), so Sabisch, komme nicht zum Einsatz.

    Bleibt noch die Frage, wann der Komplex fertig wird: Anvisiert ist die „Mitte des Jahres 2015“.

    Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-olpe-wenden-und-drolshagen/grossprojekt-in-der-martinstrasse-id8640729.html