• 03 JUL 14
    Ingenieurbüro Bieker Teil einer großen Idee / 50-jähriges Jubiläum

    Ingenieurbüro Bieker Teil einer großen Idee / 50-jähriges Jubiläum

    Am Anfang stand die mutige Entscheidung von Alfred Bieker, das gleichnamige Ingenieurbüro in Schreibershof zu gründen. Es folgten Fleiß, Zielstrebigkeit, Verlässlichkeit, Innovation und viele weitere wichtige Eigenschaften, um das Unternehmensschiff sicher durch die Wogen der Zeit zu lenken. Die Rechnung ging auf . Am Dienstag feierte das Unternehmen mit Familie, Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern das 50-jährige Firmenjubiläum auf dem Schützenplatz in Schreibershof.
    Eigentlich ein Doppeljubiläum. Denn, genau vor 25 Jahren stieg Sohn Jochen Bieker als gleichwertiger Partner mit ins Unternehmen ein. Die Anwesenheit der zahlreichen Gäste spiegelte die hohe Akzeptanz des Ingenieurbüros wider. Aber noch viel mehr die vielen lobenden Worte, die dem Firmengründer und seinem Sohn zuteil wurden und ihnen Recht geben, über Jahrzehnte die richtige Strategie verfolgt zu haben.
    Nach seinem Studium in Hagen spezialisierte sich Alfred Bieker in einem Ein-Mann-Betrieb auf die Berechnung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen. Das Tätigkeitsfeld wurde stetig erweitert und heute wird alles von der Lampe in der Garage bis zum Rechnungszentrum der ESA sorgfältig geplant. Die Auftragslage stieg stetig und mittlerweile sind 15 Mitarbeiter beschäftigt, davon fünf Familienmitglieder. Der steigenden Mitarbeiterzahl folgten die Expansionen.

    Zeichen der Zeit erkannt

    Bis zum heutigen Tag wurde das Büro ständig vergrößert und deckt das gesamte Spektrum der Technischen Ausrüstung und der Gebäudeautomation ab. Das Motto des Jubiläums lautete treffend: „Zukunft braucht Vergangenheit.“

    Bei der Begrüßung sagte Alfred Bieker: „Zum Jubiläum gehört ein Rückblick. Eine Chronologie hieße vor diesem Publikum: Eulen nach Athen tragen. Viele waren Wegbegleiter, sahen die Entwicklung und gestalteten sie mit. Unser Team hat sich allen Herausforderungen gestellt. Ihnen gilt mein Dank.“

    Der Dank des Unternehmers mit der hilfsbereiten, freundlichen Art galt auch seiner Familie, ohne deren Verständnis das Werk nicht gelungen wäre, sowie den zuverlässigen Partnern und den Banken.

    Die Zeichen der Zeit zu erkennen und somit die Weichen für die Zukunft zu stellen, seien Erfolgsgaranten gewesen, betonte Drolshagens Bürgermeister Theo Hilchenbach. Das Ingenieurbüro Bieker und die Stadt Drolshagen verbinde eine Jahrzehnte lange gute Zusammenarbeit. Als Charaktereigenschaften von Alfred Bieker hob Bürgermeister Hilchenbach auch in politischer Hinsicht die Durchsetzungsvermögen, Zuverlässigkeit und Kompromissbereitschaft des ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden hervor. „Sein Wort ist ein Wort. Positive Stimmung ist sein Rezept. Vielen Dank für viele schöne Begebenheiten und Kontakte“, so Theo Hilchenbach.

    Wettbewerb hält frisch

    Seine Festrede widmete Hartmut Schauerte, Staatssekretär a.D., dem Deutschen Mittelstand, der weltweit beneidet werde. Als Voraussetzungen für den funktionierenden Mittelstand nannte Schauerte die Dezentralität und den Wettbewerb, der frisch halte und zwinge, etwas zu unternehmen, sowie Individualität. Als positive Eigenschaften der Mittelständler hob Hartmut Schauerte das langfristige Denken in Generationen und nicht in Quartalen hervor. Der Mittelstand sei eine wichtige Stütze der demokratischen Gesellschaft.

    Tolle Sache

    Doch was braucht der Mittelstand? „Faire Wettbewerbsregelungen, damit aus der Marktwirtschaft keine Machtwirtschaft wird. Mittelstandsfreundliche Auftragsvergabe, verläßliche Rahmenbedingungen und faire Steuern, keine Substanzsteuern. An Orten, wo sich ein großes Unternehmen angesiedelt hätte, wachsen Mittelständler wie Alfred Bieker. Das ist eine tolle Sache. Ein dickes Kompliment. Sie sind Teil einer großen Idee“, lobte Hartmut Schauerte.

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